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30. Spieltag FSV Zwickau – Hallescher FC 2:0 (1:0)

Written by Sportfotos Halle

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Der Hallesche FC hat das Auswärtsspiel beim FSV Zwickau mit 0:2 verloren. Vor allem, weil Feld- und Chancenvorteile erneut nicht in Zählbares umgemünzt werden konnten. So steht mit dem „letzten Aufgebot“ eine nicht nur ärgerliche, sondern ganz bittere Niederlage zu Buche.
Der HFC reiste mit nur 16 statt wie gewohnt 18 Spielern zum Derby nach Sachsen. Mit Toni Lindenhahn fiel ein weiterer Spieler verletzt aus, er steht mit Muskelfaserriss im Oberschenkel wohl auch am Mittwoch nicht zur Verfügung. Darüber hinaus fehlten Stefan Kleineheismann (Sperre) sowie Tobias Schilk und Andre Wallenborn (beide Adduktoren). Taktisch änderte Trainer Rico Schmitt die Grundordnung seiner Mannschaft beim besten Rückrundenteam etwas, Nick Fennell gab bei Ballbesitz den zentralen Spieler einer Dreierkette.
Der Hallesche FC begann selbstbewusst und konzentriert, bemühte sich um Struktur in den Aktionen und Ruhe in den eigenen Aktionen. Während Benjamin Pintol sich immer wieder fallen ließ und sich dem Zugriff der Abwehrspieler zu entziehen versuchte, bildeten die sehr offensiven Marvin Ajani und Martin Röser an seiner Seite oft einen Drei-Mann-Sturm. In der 7. Minute lag der Ball im Zwickauer Tor, doch Schütze Marvin Ajani stand wohl knapp im Abseits. Nach neun Minuten hatte FSV-Torwart Brinkies Probleme und ließ den Ball fallen, mehrere Schussversuche des HFC blockte die vielbeinige Zwickauer Abwehr. Die Gäste waren deutlich präsenter. Fabian Baumgärtel legte einen Kopfball quer in den Strafraum (12.) und Benjamin Pintol hatte den Torschrei bereits auf den Lippen, als er nach feinem Zuspiel von Florian Brügmann den Torsteher mit einem Heber überwand (16.). Doch FSV-Kapitän Wachsmuth kratzte den Ball mit letztem Einsatz von der Linie. Wenig später visierte Martin Röser die kurze Ecke an, wurde jedoch zur Ecke abgewehrt (17.).
In der Folgezeit kam Zwickau besser ins Spiel, ohne zwingende Aktionen vorzuweisen. In die kurze Druckphase des FSV hinein fiel prompt die Führung des Aufsteigers mit der ersten nennenswerten Chance. Eine Eingabe von rechts an Freund und Feind vorbei bugsierte Nietfeld am langen Pfosten zum 1:0 über die Linie (32.). Der HFC zeigte sich nicht sonderlich geschockt. FSV-Torwart Brinkies musste vor dem Strafraum vor Martin Röser klären (36.), Marvin Ajani wurde beim Kopfball in zentraler Position gerade noch ausreichend behindert (37.) und Benjamin Pintol bekam bei seinem Torschuss aus 16 Metern nicht genügend Druck hinter den Ball (43.). So lag der Hallesche FC nach einer ordentlichen ersten Halbzeit zurück.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der HFC nochmals den Druck. Zwickau verlegte sich beinahe vollständig auf Konter, drosch die Bälle in Bedrängnis aus der Gefahrenzone und ging energisch auf den „zweiten Ball“. Der HFC war zwar stets am Drücker, mitunter aber zu umständlich und nicht zielstrebig genug. Exemplarisch dafür die 47. Minute: Mehrere Stationen inklusive Verlagerung brachten den offensiv ausgerichteten Florina Brügmann an den Ball. Die Flanke wurde vom FSV abgefangen, nach zwei Stationen brannte es im Gästestrafraum, ehe Nietfeld mit einem Kopfball neben das Tor diese Aktion beendete. Halle ließ in einem sehr intensiven Spiel mit stimmungsvoller Unterstützung beider Lager nicht locker. Marvin Ajani konnte einen Kopfball nicht gut genug platzieren (68.), Benjamin Pintol wurde aus 17 Metern geblockt (70.), Klaus Gjasula sechs Meter vor dem Tor beim Torschuss bedrängt (76.). Noch in der gleichen Spielminute hatte Marvin Ajani dann das 1:1 auf dem Fuß, als er von Pintol auf die Reise geschickt wurde und den Torwart umkurvte. Sein Linksschuss aus spitzem Winkel auf das leere Tor landete jedoch am Außennetz (76.). Der HFC steckte nicht auf, versuchte bis zur Schlussminute entscheidend in den Strafraum zu kommen. Die letzte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Benjamin Pintol auf dem Kopf, der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei (91.). Im Gegenzug machte Zwickau den Sack zu, König schloss einen Konter gegen die entblößte Gäste-Abwehr zum 2:0 ab (93.). Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie gar nicht erst wieder an und der Hallesche FC hatte die nächste ganz bittere Niederlage kassiert.

Zwickau:
Brinkies – Könnecke, Wachsmuth, Frick, Lange, Schröter, Miatke (79. Genausch), Koch (72. Wolf), Göbel, Nietfeld (85. Öztürk), König

HFC:
Bredlow – Brügmann (88. Müller), Barnofsky, Franke, Baumgärtel, Ajani, Fennell, Gjasula, Röser (66. Aydemir), Diring (57. Pfeffer), Pintol


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Gelb: Frick – Fennell, Gjasula

Zuschauer: 7360

Schiedsrichter: Marcel Schütz, Thorsten Braun, Patrik Meisberger

Quelle: http://www.hallescherfc.de/die-teams/1-maenner/artikel/datum/2017/04/02/die-null-steht-vorne/

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