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7. Spieltag Hallescher FC – SV Wehen Wiesbaden 2:1 (1:1)

Written by Sportfotos Halle

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Der Hallesche FC hat am 7. Spieltag den ersten Saisonsieg 2017/18 gelandet. Das 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden war ein hartes Stück Arbeit, die Rot-Weißen hatten das Glück des Tüchtigen und zeigten sich effizient.

HFC-Trainer Rico Schmitt setzte wie schon in Karlsruhe auf einer Dreierkette in der Abwehr, die diesmal aus Hendrik Starostzik, Stefan Kleineheismann und Max Barnofsky bestand. Fabian Baumgärtel und Tobias Schilk beackerten die Seiten, Erik Zenga bildete mit Daniel Bohl das defensive Zentrum und vorn sollten Martin Röser, Marvin Ajani und Petar Sliskovic für Torgefahr sorgen.

Die selbstbewussten Gäste aus Wiesbaden zeigten sich im ERDGAS Sportpark ballsicher und spielfreudig, der nötige Zug zum Tor ging den Hessen jedoch abhanden. So verzeichneten die Saalestädter die erste verheißungsvolle Schusschance, als Martin Röser zum Freistoß aus 18 Metern antrat (9.). Der Standardspezialist konnte die Mauer in aussichtsreicher Position aber nicht überwinden. Dann setzte auch Wehen ein erstes Achtungszeichen, als HFC-Keeper Oliver Schnitzler einen Distanzschuss um den Pfosten lenkte (12.). Die nächsten Torschüsse verzeichnete der wieder als Kapitän fungierende Petar Sliskovic, der erst nach toller Ballannahme sofort abzog und dann die bis dahin beste Torchance mit einem versuchten Heber vergab (23.). Zwar sahen die spielerischen Mittel der Hausherren nicht immer flüssig aus, doch mit großem Kampf und viel Herz arbeiteten sich die Rot-Weißen doch immer wieder nach vorn. Als sich Tobias Schilk rechts an der Torauslinie energisch durchsetzte, stand Martin Röser am kurzen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie (32.). Diese Führung hielt allerdings nur sieben Minuten, denn nach einem Freistoß für Wiesbaden und Zweikampf zwischen Hendrik Starostzik und Gegenspieler Schäffler zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte zum 1:1 (39.). Der Hallesche FC wäre kurz vor der Pause fast erneut in Führung gegangen, doch der Treffer von Martin Röser wurde wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht anerkannt. Eine fragwürdige Entscheidung.


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Nach dem Wechsel erhöhten die starken Wiesbadener Schlagzahl und Druck. Die Saalestädter hatten eine kritische Phase zu überstehen, als erst Blacha per Kopf scheiterte (50.) und dann der Pfosten ein Eigentor verhinderte (55.). Auch eine Ecke quer durch den Fünfmeterraum des HFC ließ das Blut in den Adern der Zuschauer gefrieren. Bezeichnenderweise führte eine Willensleistung zum 2:1 für die Rot-Weißen. Stefan Kleineheismann zog mit Ball am Fuß ins Zentrum und pressende Gegner auf sich. Per Tackling überspielte er entschlossen die gegnerische Linie, so dass der eingewechselte Hilal El-Helwe freie Bahn hatte und Petar Sliskovic mustergültig bediente. Der Torjäger ließ sich die große Chance nicht entgehen und traf eiskalt zum 2:1 (65.). In der Folge stürmte Wiesbaden wütend, der HFC verteidigte den Vorsprung leidenschaftlich und schnörkellos. Allerdings gelang kaum noch Entlastung, weil eroberte Bälle zu schnell wieder verloren wurden. So wurde die Schlussphase ein Ritt auf der Rasierklinge. Andrist verzog für Wehen (70.), Oliver Schnitzler parierte einen Aufsetzer (88.) und Schäffler setzte einen Kopfball neben das Tor (91.). Auf der Gegenseite hatten Petar Sliskovic mit mutiger Direktabnahme aus 45 Metern (76.) und der pfeilschnelle Braydon Manu (92.) noch Möglichkeiten zum Torerfolg, doch es blieb trotz vier Minuten Nachspielzeit beim glücklichen Heimsieg für den Halleschen FC. Die Mannschaft setzte dem gut strukturierten und spielerisch besseren Kontrahenten Geschlossenheit, Leidenschaft und Wucht entgegen. Der erste Saisonsieg war eine Erlösung für Team und Fans.

Aufstellung:

HFC: Schnitzler – Starostzik, Kleineheismann, Barnofsky, Schilk, Bohl (87. Fetsch), Zenga, Baumgärtel (76. Manu), Ajani (60. El-Helwe), Röser, Sliskovic

SVWW: Kolke – Mrowca, Mockenhaupt, Nothnagel, Mintzel, Andrich, Reddemann, Funk (69. Breitkreuz), Diawusie (62. Andrist), Blacha (86. Ruprecht), Schäffler

Zuschauer: 5115

Schiedsrichter: Sören Storks

Gelb: Starostzik, Bohl, Zenga, Schnitzler – Reddemann

Text: www.hallescherfc.de

 

Bilder:


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